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Leistungsstarke Lichtmasten an den Einsatzfahrzeugen und Aggregaten des Ortsverbands machen die Nacht zum Tag
Mehr als 2.600 Einsatzstunden
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in München ist zu Ende gegangen. Damit liegen auch fünf fordernde Tage Einsatz mit gut 2.600 Einsatzstunden im Zusammenhang mit der Münchner Sicherheitskonferenz hinter dem Freisinger Ortsverband.
Die Münchner Sicherheitskonferenz (englisch Munich Security Conference, MSC) ist eine seit 1963 in München stattfindende internationale Tagung, auf der Politiker, Militär- und Wirtschaftsvertreter, Nichtregierungsorganisationen (NRO) und Experten für sicherheitsrelevante Themen Gespräche außerhalb diplomatischer und protokollarischer Vorgaben führen.
Zweck ist das Debattieren über aktuelle Themen der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Es ist das weltweit größte Treffen seiner Art und wird veranstaltet von der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz. In diesem Jahr debattierten über 40 Staats- und Regierungschefs die drängenden Probleme der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik: Die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, die Wiederbelebung des Multilateralismus, konkurrierende Vorstellungen der globalen Ordnung, regionale Konflikte sowie die sicherheitspolitischen Auswirkungen technologischer Fortschritte.
Drehscheibe für die Teilnehmenden – zuvorderst die Staats- und Regierungschefs aber auch hunderte Entscheidungsträger in den Delegationen reisen dafür an - ist der Großflughafen München. Hier unterstützt der Freisinger Ortsverband (OV) des Technischen Hilfswerks (THW) die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) seit über 15 Jahren mit der Ausleuchtung von Flächen und der Bereitstellung einer redundanten Stromversorgung.
Für die internationalen Gäste ist das THW Freising mit den zahlreichen Fahrzeugen und den hell erleuchteten Flächen im Anflug auf München bereits sichtbar. Das sensible Umfeld, der uneingeschränkte Betrieb am Großflughafen und der stark frequentierte Luftraum sind gleichzeitig eine besondere Herausforderung. Abgestimmte Beleuchtungskonzepte mit Redundanzen zur Ausfallsicherung waren auch 2026 gefragt.
Hauptaufgabe war es eine Fläche in der Größe von rund sechs Fußballfeldern über die Nachtstunden gleichmäßig zu erhellen. Planung und Organisation von Flächenausleuchtungen sind eine der Kernkompetenzen der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des THW und konnten hier wieder einmal demonstriert und vor allem auch geübt werden. Durchgeführt wurde diese Aufgabe mit den Lichtmasten an den LKW und Aggregaten des Ortsverbands sowie mobilen Beleuchtungseinrichtungen.
Sonderschichten im Bereich der Technischen Hilfe auf Verkehrswegen, kurz THV, sorgten während der gesamten Zeit für Sicherheit auf den Autobahnen. Mit dem Schnellbergefahrzeug wurden die Fahrstrecken der Konvois vom Flughafen zum Tagungsort auf der A92 und der A9 offengehalten. Liegengebliebene oder verunfallte Fahrzeuge dabei zügig aus dem Gefahrenbereich herausgeholt, um die hindernisfreie Durchfahrt der Fahrzeugkolonen zu sichern.
Das Fahrzeug und die technische Ausstattung zur Bewältigung nahezu aller möglichen Lagen einschließlich hydraulischem Rettungsgerät und wurde durch die Freisinger THW-Helfervereinigung beschafft und diese trägt auch die Unterhaltskosten . Besetzt war jeder Dienst mit fünf ehrenamtlichen Einsatzkräften, die alle langjährige Erfahrung im Bereich des THV-Dienstes haben.
Auf Anfrage der Bayerischen Landespolizei übernahm der Freisinger Verpflegungstrupp, übrigens Teil der örtlichen Gefahrenabwehr des Ortsverbands und keine StAN-Einheit des Bundes, 2026 erneut die Verpflegung eines Teils der Einsatzkräfte der Polizei. An den vier MSC-Tagen Donnerstag bis Sonntag bereiteten zw. 10 und 15 OV-Köchinnen und Köche je 350 Portionen fleischhaltiges und 100 Portionen vegetarisches Essen zu und gaben dies an die Polizisten aus. Rund eine ¾ Tonne Lebensmittel wurden in Summe zu über 1.800 Essen verarbeitet. Wobei die Versorgung der eigenen Einsatzkräfte - kumuliert über die vier Tage deutlich mehr als 200! – zusätzlich geleistet werden musste. Auch für die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes eine operative Herausforderung!
Umfangreiche Vorbereitungen, kochen im Schichtbetrieb und die Betreuung mehrerer Ausgabestellen forderten die Küchenmannschaft des Ortsverbandes. Ohne das exorbitante Engagement der Ehrenamtlichen, aber vor allem auch ohne die Industrieküche im Ortsverband, die die Freisinger THW-Helfervereinigung 2017 für rd. €100.000 und ohne einen Cent Bundesmittel einbauen ließ, wäre eine solche Unterstützung völlig undenkbar. Die Rückmeldungen der zahlreichen Gäste waren durchwegs positiv und dankbar. Unterstützung mit Tellern und Töpfen erhielt der Ortsverband wie im vergangenen Jahr ddankenswerterweise vom Bayerischen Roten Kreuz Freising, ist die eigene Ausstattung derzeit doch nur auf rd. 150 Personen ausgelegt.
Professionell, hoch motiviert, effektiv und dabei aber unauffällig im Hintergrund, erfüllen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW Freising jedes Jahr ihre Einsatzaufträge im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz. Damit trägt das THW Freising zu einem kleinen Teil zum Gelingen dieser Veranstaltung von Weltruf, die heute wichtiger denn je ist, bei. Der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, bedankte sich bei den Einsatzkräften seines Freisinger Ortsverbands für die geleistete Arbeit.
Zahlen, Daten Fakten zum Einsatz Münchner Sicherheitskonferenz:
3 Tage Ausleuchten
966 Einsatzstunden
100+ Einsatzkräfte kumuliert
5 Tage Verpflegung
Pro Tag 450 Portionen / 1.800 gesamt
rd. 900 Dienststunden
65 Einsatzkräfte kumuliert
5 Tage Autobahnbereitschaftsdienst
rd. 1.200 gefahrene Kilometer
290 Einsatzstunden
25 Einsatzkräfte kumuliert
Leistungsstarke Lichtmasten an den Einsatzfahrzeugen und Aggregaten des Ortsverbands machen die Nacht zum Tag
Leistungsstarke Lichtmasten an den Einsatzfahrzeugen und Aggregaten des Ortsverbands machen die Nacht zum Tag
Leistungsstarke Lichtmasten an den Einsatzfahrzeugen und Aggregaten des Ortsverbands machen die Nacht zum Tag
Das LED-Lichtkreuz am Ladekran des beim THW Freising stationierten Wechselladers des Katastrophenschutzes strahlt, leuchtet eine große Fläche aus.
Leistungsstarke Lichtmasten an den Einsatzfahrzeugen und Aggregaten des Ortsverbands machen die Nacht zum Tag
Leistungsstarke Lichtmasten an den Einsatzfahrzeugen und Aggregaten des Ortsverbands machen die Nacht zum Tag
Das Zelt für die Verpflegung bot nicht nur hervorragendes Essen sondern auch Wärme und die Möglichkeit, ein paar Minuten zu sitzen
Ausgabe der Verpflegung an die Beamtinnen und Beamten der Bayerischen Landespolizei
Einmal THW, immer THW. Joachim "Jim" und Doris Fuchs unterstützen ebenfalls beim Kochen. Jim Fuchs trat 1956, also vor fast 70 Jahren (!) dem Ortsverband bei und ist seitdem ununterbrochen dabei.
Ausgabe der Verpflegung an die Beamtinnen und Beamten der Bayerischen Landespolizei
Aufbau von Zelten für die Verpflegungsausgabe
Große Portionen benötigen in der Zubereitung großes Gerät: Eine OV-Köchin püriert Lebensmittel mit einem Pürierstab aus der Großküchenwelt
Absichern einer Unfallstelle mit dem Schnellbergefahrzeug des THW Freising
Einsatz in der Nacht nach Verkehrsunfall auf der Autobahn