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Neufahrn: Grünes Licht für Neubau der Reptilien-Auffangstation
v.l. Dr. Markus Baur (Leiter der Auffangstation), Umweltminister Thorsten Glauber, Bürgermeister Franz Heilmeier, Staatskanzleischef Florian Herrmann und Benno Zierer
Landtagsabgeordneter Benno Zierer begrüßt Förderung für Tierschutz-Projekt
Seit mehr als zehn Jahren wird auf politischer Ebene daran gearbeitet, den Neubau der Auffangstation für Reptilien im Landkreis Freising zu realisieren. Mit einem Förderbescheid des Freistaats über 15 Millionen Euro, den Umweltminister Thorsten Glauber (FW) überreichte, ist der finale Schritt getan.
„Ich bin glücklich und erleichtert, dass die Bauarbeiten für dieses bedeutende Tierschutz-Projekt endlich starten können“, erklärt der Freisinger Landtagsabgeordnete Benno Zierer, der 2015 die Idee für den Standort Dietersheim ins Spiel gebracht hatte. Noch stehen finale Planungsschritte aus, Anfang 2027 könnte der Spatenstich erfolgen.
Der Freisinger Freie Wähler-Abgeordnete begleitet seit Jahren die Neubau-Pläne der Auffangstation für Reptilien und exotische Tiere, die eine deutschlandweit einzigartige Einrichtung ist. Nach einem Besuch der beengten Räume in der Schwabinger Kaulbachstraße im Jahr 2015 stellte er den Kontakt zwischen dem Trägerverein der Station und dem Tierschutzverein Freising her, um einen Neubau neben dem Landkreis-Tierheim auf Neufahrner Gemeindegebiet anzugehen. Im Landtag mobilisierte Zierer über Parteigrenzen hinweg Unterstützung.
2016 beschloss der Ministerrat, das Projekt finanziell zu unterstützen. Die Baukosten wurden damals auf zehn Millionen Euro gedeckelt. Der Trägerverein sollte einen Anteil von zehn Prozent tragen. Die Planungen mussten immer wieder angepasst werden, um den finanziellen Rahmen einzuhalten. Eine Kostenschätzung aus dem Jahr 2022 belief sich auf 9,8 Millionen Euro. Aufgrund der allgemein gestiegenen Baukosten wurde der Ansatz Ende 2024 auf 15 Millionen Euro erhöht.
In einem letzten Schritt wurde der Eigenanteil des Vereins von zehn auf zwei Prozent gesenkt. „Die Verantwortlichen um Dr. Markus Baur, den Leiter der Station, haben im Laufe der Jahre enorm viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt“, lobt Zierer. „Dieses Engagement war bewundernswert und wird nun belohnt.“
Sein Dank gilt auch Umweltminister Thorsten Glauber, Florian Herrmann, dem Leiter der Staatskanzlei, der sich ebenfalls für die Verwirklichung eingesetzt hatte sowie der Gemeinde Neufahrn, die dem Vorhaben von Anfang an aufgeschlossen gegenübergestanden war.
Jahrelange hatten sie darüber gesprochen, doch dann wäre es fast zu spät gewesen: unter dramatischen Umständen gaben sich Sabine und Mario Makolli auf der Intensivstation des Klinikums Freising das Ja-Wort.