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1300 Jahre Freising

Titelbild 1300 Jahre Freising

Übersicht


Programm

Freisinger Wappen

Der heilige Korbinian

Geschichte Freisings

Bayrische Staatsbrauerei Weihenstephan

Weitere Informationen



Programm


Die Stadt Freising arbeitet zusammen mit der Erzdiözese München und Freising an einem Jubiläumsprogramm, das im März 2024 beginnt und mit dem Korbiniansfest im November 2024 endet. Derzeit stehen die größeren Jubiläumsveranstaltungen fest. Im Einzelnen sind das


  • die Jubiläums-Eröffnung während der Palmdult (16./17. März 2024)
  • die Wiedereröffnung des Asamgebäudes nach sechsjähriger Sanierung (5. bis 14. April 2024)
  • die Bayerische Landesausstellung „Tassilo, Korbinian und der Bär – Bayern im frühen Mittelalter“ im Diözesanmuseum Freising (6. Mai bis 3. November 2024)
  • „Freising in Europa“: Kulturprogramm mit Freisings Städtepartnerschaften und allen Freundinnen und Freunden in Europa (Mai bis Juli 2024)
  • ein historischer Jubiläumsumzug (15. September 2024)
  • das jährliche Korbiniansfest einschl. Jugendkorbinian (16. bis 24. November 2024)



Das Freisinger Wappen


Wappen Freising

Ein Bär mit offenem Reiserucksack ist ein Attribut des Heiligen. Korbinian, Schutzpatron des Bistums Freising, wurde der Legende nach auf dem Weg nach Rom von einem Bären angegriffen. Nachdem sein Packesel von einem Bären zerfleischt worden war, befahl Korbinian dem Bären, sein Gepäck zu laden und ihn nach Rom zu bringen.

Auf dem ältesten bekannten Siegel aus dem Jahr 1362 findet man einen zwischen den Kirchtürmen kreisenden Bären, darüber hängt eine Tafel mit dem Wappen der Abtei - der Kopf eines Mohren trägt eine Krone. Das 1330 erwähnte Siegel existiert nicht mehr.

Das Stadtsiegel von 1420 zeigt noch zwei miteinander verbundene Türme als architektonisches Gerüst, das seit dem frühen 16. Jahrhundert nicht mehr genutzt wird.

Seit 1696 erscheint das Schild mit dem Kopf des Mohren nicht mehr auf Siegeln. Im Jahr 1806 erschien über dem Bären ein rautenförmiges Schild. 1811 wurde ein rautenförmiger Schildkopf hinzugefügt. Damit kam das Kloster Freising nach der Säkularisation 1803 zum Königreich Bayern.

Das Wappen in dieser Form entstand im Jahr 1819 und ist bis heute gültig.




Der heilige Korbinian


Korbinian, der Sohn der irischen Corbiniana und des fränkischen Waltekis (auch „Waldekisso“ genannt), wählte das Leben eines Eremiten. Er baute eine Klause in der Nähe einer kleinen Kirche unweit seines Geburtsortes, angeblich Saint-Germain-les-Châtres in der Nähe von Arpajon (heute Saint-Germain-les-Arpajon). Im Jahr 709 oder 710 unternahm er seine zweite Pilgerreise nach Rom. Unterwegs gründete er in Kuens (bei Meran) ein Kloster.


In Rom überredete der Papst Korbinian, sein Leben als Einsiedler zu beenden und stattdessen nach Gallien zu gehen, um dort zu predigen. Nach mehreren Jahren befriedigte ihn diese neue Aufgabe nicht mehr. Sieben Jahre später unternahm er eine weitere Pilgerreise nach Rom. Korbinians Wunsch, in das Leben eines Einsiedlers zurückzukehren, wurde nicht erfüllt. Der Papst schickte ihn erneut ins Frankenreich. Korbinians Reisen führten ihn schließlich in das Herzogtum Baiern.


Auf Wunsch des bayerischen Herzogs Grimoald ließ er sich 724 n. Chr. in der Nähe von Freising nieder, welches sich noch heute durch Korbinians Apostolat zu einem wichtigen geistlichen Zentrum in Süddeutschland entwickelte (Benediktinererabtei Weihenstephan).


Als vom Papst gesandter Missionar schenkte Korbinian dem Glauben und den Bräuchen große Aufmerksamkeit. Nach einem Streit mit dem Herzog musste er sein Herrschaftsgebiet verlassen. Korbinian beschuldigte den Herzog, die Frau seines verstorbenen Bruders Pilitrud (auch „Plectrudis“ genannt) geheiratet zu haben, was damals nach kanonischem Recht verboten war und damit ihren Hass erregte.


Korbinian besuchte das Kloster Kuens und wirkte mehrere Jahre im heutigen Südtirol. Um 725 baute Korbinian in Kuens ein Oratorium (Habitaculum), die den Heiligen Valentin und Zeno gewidmet war. Nach Grimolds Tod bat sein Nachfolger, Herzog Hubert, Korbinian, die von ihm in Freising unterbrochene Arbeit wieder aufzunehmen. Als er spürte, dass sein Tod nahte, sandte er eine Bitte an den Herzog, im Castrum Mais beigesetzt zu werden.


Anschließend stellte der Herzog den Leichnam in der Freisinger Marienkirche bei und überführte ihn nach Metz. Der spätere Bischof Alberto von Freising tat sein Bestes und es gelang ihm, den Leichnam des als Heiligen geltenden Korbinians nach Freising zurückzubringen. Die Überführung wurde im Winter 768/69 abgeschlossen und seine sterblichen Überreste trafen am 24. Februar 769 in Freising ein.




Geschichte Freisings


Die Geschichte der Stadt Freising ist seit über 1.300 Jahren dokumentiert. Als Siedlung können Oberbayern und die Universitätsstadt Freising ihre Kontinuität seit der Bronzezeit nachweisen. Diese „geistliche Stadt“ auf dem Burgberg wurde ursprünglich als Herzogsburg Argyllofen erbaut und entwickelte sich seit dem 8. Jahrhundert n. Chr. Seit 739 n. Chr. ist sie neben Regensburg, Passau, eines der vier bischöflichen Bistümer Altbayerns und Salzburgs. Am Fuße des Dombergs entwickelte sich die Stadt Freising, die jedoch immer im Schatten des Bischofs, des Klosters und des Klerus blieb und später zur Residenz des Fürstbischofs und seiner Bischöfe wurde.


Mit der Eingliederung des Klosters in das Königreich Bayern im Zuge der Säkularisation im Jahr 1802 verlor Freising seine Funktion als Residenz der Reichsfürsten, und es dauerte Jahrzehnte, diesen Bedeutungsverlust zu überwinden. Erst nach dem Eisenbahnbau 1858 konnte sich die Schul- und Garnisonsstadt im 20. Jahrhundert zu einer Mittelstadt entwickeln, die zwar wenig Industriebetriebe besaß, aber bis heute neben ihrer Funktion als Kreisstadt vor allem die Aufgaben einer Schul- und Universitätsstadt zu erfüllen hatte. Sie ist zum sogenannten „Grünen Zentrum Bayerns“ geworden. Weltweite Bekanntheit erlangte Freising durch die Brauerausbildung, den Campus Freising-Weihenstephan mit dem dort befindlichem Wissenschaftszentrum, sowie die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Die Verlegung des Münchner Großflughafens 1992 in die Nähe Freisings und die Nähe zur Metropole München hatte großen Einfluss auf die jüngste Stadtentwicklung.


Freising wird auch als die Stadt der drei Berge bezeichnet: der Nährberg (Weihenstephaner Berg – Brauerei Weihenstephan), den Lehrberg (Domberg mit Gymnasium), und der Wehrberg (ehemalige Kasernenberge).


Der Domberg ist eine 30 Meter hohe Erhebung. Erste Bebauung (Domberg 1) war der ehemalige Domherrenhof am Schöneck, jetzt Forstamt.


Der Weihenstephaner Berg wurde durch Korbinian um 724 v. Chr. entdeckt auf dem bereits eine Kirche war. Er wurde 1937 von der Gemeinde Vötting zum Kreis Freising umgegliedert.


Sowohl die Vimy-Kaserne, wie auch die General-von-Stein-Kaserne lagen auf Bergen im Norden, wodurch hier der Begriff Wehrberg(e) geprägt wurde. Das Vimy-Gelände ist heute ein Wohnviertel und im General-von-Stein-Areal, dem Stein-Park befindet sich heute ein kleiner eigener Stadtteil mit Schule und Einkaufszentrum.




Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan


Die bayerische Brauerei Weihenstephan, die älteste Brauerei der Welt, ist mittlerweile auch eine der modernsten. Die einzigartige Kombination aus Tradition und moderner Wissenschaft macht den unvergleichlichen Charakter von Weihenstephaner Bieren höchster Qualität aus. Hunderte von Braumeistern erlernten ihr Handwerk in Weihenstephan, fungierten als Botschafter und trugen ihr Wissen in die ganze Welt und trugen so zum außergewöhnlichen Ruf der bayerischen Brauerei Weihenstephan bei.




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