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Bild: Archiv - Landesberband für Vogelschutz Bayern
Mehr Teilnehmer, weniger Sichtungen. Ergebnisse der „Stunde der Wintervögel“ im Landkreis Freising
Fast 12 000 Vögel, genau 11 948, wurden bei der diesjährigen LBV-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ im Landkreis Freising gezählt.
Das sind deutlich mehr als die nur knapp 10 000 im Winter 2025 und dennoch passt die Zahl zu dem landesweiten Resümee, das der LBV gezogen hat, dass nämlich immer weniger Vögel in Bayerns Gärten unterwegs sind. Denn im Landkreis Freising beteiligten sich heuer 499 Naturbegeisterte an der Aktion, die in 387 Gärten zählten. Im Vorjahr waren es dagegen nur 375 Teilnehmer mit 278 Gärten. Das entspricht einer Zahl von 35 Vögeln pro Garten, heuer aber wurden nur 31 beobachtet.
Spitzenreiter in Freisings Gärten bleibt der Haussperling vor dem Feldsperling, es folgen Kohlmeise, Blaumeise und Amsel. Die ist die einzige in diesem Spitzenquintett, die heuer öfter gesichtet wurde als vor einem Jahr. Auch Buchfink und Rotkehlchen fliegen offenbar in diesem harten Winter in die Gärten, wo sie leichter Futter finden als in der freien Natur. Insgesamt wurden im Landkreis dieses Mal 67 Arten gemeldet, 2025 waren es vier weniger. Erstaunlich, dass manche Zugvögel inzwischen offenbar lieber hierbleiben, als die Reise in ihre Überwinterungsgebiete Richtung Süden anzutreten. So wurden auch heuer wieder einzelne Mönchsgrasmücken, Stare und Singdrosseln und Zilpzalpe gemeldet.
Frostige Temperaturen, Schnee und Eis sind laut LBV eine der Ursachen für den Rückgang, das habe den Vögeln die Suche nach Futter erschwert. Dazu komme, dass der bei milderen Temperaturen übliche Einflug von Wintergästen aus nördlichen Regionen wie Bergfink, Erlenzeisig oder Rotdrossel ausgeblieben sei.
Insgesamt aber sieht der LBV einen kontinuierlichen Rückgang der Vogelzahlen in Bayerns Gärten, sowohl was die absoluten Zahlen als auch die Artenvielfalt angeht. Die Vogelschützer sprechen von komplexen Ursachen, unter anderem gebe es zu wenig geeignete Lebensräume und Nahrung.
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