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12.06.2014 - Landkreis Freising

Algen in der Isar

Das ungewöhnlich warme und sonnige Wetter der letzten Tage hinterlässt seine Spuren auch in der Isar.

Derzeit sind z.B. im Raum Freising und Moosburg im Uferrandbereich größere, flächige Ansammlungen von fädigen Grünalgen der Gattung Cladophora zu beobachten. Dieses Phänomen tritt jedoch zu dieser Jahreszeit nicht nur an der Isar auf und hat auch nichts mit mangelhafter Wasserqualität zu tun, sondern stellt nur die Produktivität von Süßwasseralgen unter bestimmten Rahmenbedingungen eindrucksvoll zur Schau.

Zu den Rahmenbedingungen für fädige Grünalgen zählen in erster Linie Temperatur und Strömung des Wassers sowie die Besonnungsintensität ihrer Besiedelungsflächen. Bei anhaltend warmer Witterung bei gleichzeitig optimaler Lichtversorgung durch die intensive Sonneneinstrahlung kann sich die Isar im Flachwasser- und Uferrandbereich besonders stark erwärmen und erreicht dabei Temperaturen von über 20 °C. Diese Wassererwärmung in Kombination mit der erhöhten Sonneneinstrahlung führt bei den Grünalgen, welche sich am Gewässerbett natürlicherweise bilden, zu einem explosionsartigen Wachstum verbunden mit einer erhöhten photo-synthetischen Sauerstoffproduktion. Sauerstoffbläschen treten an den Algenzellen aus und verfangen sich in den Algenteppichen, welche dadurch Auftrieb erhalten. Sie lösen sich vom Gewässergrund und sammeln sich an der Wasseroberfläche in strömungsberuhigten Bereichen.

Diese sogenannten Algenaufrahmungen können bei ihrem Zerfall und der sich anschließenden biologischen Zersetzung z.T. unangenehme Gerüche entstehen lassen, stellen jedoch keine Beeinträchtigung der Qualität der Isar als Badegewässer dar.

Spätestens bei den ersten starken Gewitterregen werden die aufgeschäumten Algenteppiche durch die Regentropfen zerschlagen und sind wieder wie von Geisterhand verschwunden.


Quelle: Wasserwirtschaftsamt München


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